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// floppy woman #2

Hier mal ein anderes Format 90 x 113 cm aus dem Jahr 2022. Im September hatte ich Lust mein Floppy Bild aus dem Jahr 2013 noch mal etwas besser zu malen. Außerdem hatte ich noch die passenden Disketten im Büro rumliegen, die ich endlich los werden wollte. Außerdem wollte ich ausprobieren, wie die Wirkung ist, wenn ich die Disketten mit Acryl überziehe.

Die Wirkung mit Acryl war viel besser als vorher bei dem Bild aus 2013. Daher habe ich mir das Bild aus 2013 noch mal vorgenommen und auch mit Acryl überzogen.


Die neue Züricher Zeitung schrieb im Mai 2010:


Die von Sony zu Beginn der 1980er entwickelte und 1982 von der Branchenorganisation Microfloppy Industry Committee zum Standard erkorene 3,5-Zoll-Diskette erlebte 1984 ihren Durchbruch, als Apple ihre Macintosh-Rechner mit Laufwerken für dieses Speichermedium ausstattete. Die Floppy ist das Symbol schlechthin für das Personalcomputing; während mehr als zweier Jahrzehnte war diese kleine Plastic-Cartridge das wichtigste Medium für die Speicherung von Programmen und elektronischen Dokumenten. Es konnte anfänglich 0,72, ab 1987 dann 1,44 MByte speichern. Seit 1996 nimmt laut Sony der Absatz von Floppy-Disks ab. 1998 begann Apple Rechner ohne Diskettenlaufwerk auszuliefern, andere Hersteller folgten diesem Beispiel.

In den 1990er Jahren versuchten Sony und viele andere eine bessere Floppy-Disk im Markt zu etablieren. Sony beispielsweise hatte eine High-Capacity-Floppydisk mit einem Fassungsvermögen von bis zu 200 MByte entwickelt. Doch CD/DVD, Flash-Speicherkärtchen und das Internet dämpften die Nachfrage nach Disketten. Inzwischen hat man sich auch als Privatanwender daran gewöhnt, wichtige Daten der «Wolke» anzuvertrauen. Damit sind Internet-basierte Dienstleister gemeint, Online-Back-up-Services wie Apple Mobile-Me, Dropbox, EMC Mozy, LaCie Wuala oder Ubuntu One.